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Einstand auf internationaler Bühne für Ruderinnen aus dem Nord-Westen PDF Drucken E-Mail
Regatten
Geschrieben von Steffen Oldewurtel   
Zur ersten Standortbestimmun auf internationalem Niveau im Jahr 2012 gingen die Juniorinnen des Regattaverbandes Ems-Jade-Weser am ersten Mai Wochenende in München an den Start.
Auf der Olympia-Regattabahn von 1972 zeigte Florentine Baron im Zweier ohne Steuermann mit ihrer Essener Partnerin ansteigende Form und fuhr nach gutem Vorlauf Ergebnis im Finale B auf einen beachtlichen 2. Platz ganz knapp hinter der Tschechischen Republik und deutlich vor Österreich.
Im Vierer ohne Steuermann fuhren Jule Dirks und Milena Heuer mit Partnerinnen aus Bramsche/Hameln dank eines starken Vorlaufs ins Finale A und konnten sich dabei deutlich gegen die Konkurrenz aus Großbritannien, Polen und der Tschechischen Republik durchsetzen. Im Finale fuhren dann wiederum 4 deutsche Boote der Konkurrenz auf und davon. Eine kurze Unkonzentriertheit auf dem dritten Viertel der Strecke kostete die Niedersachsen dann eine Podiumsplatzierung und es wurde letztlich ein guter 4. Platz. Somit musste man derzeit noch die starke Leistung der vorrangig aus dem Süden Deutschlands kommenden Konkurrenz akzeptieren.
Nun gilt es für Dirks, Heuer und auch Baron die Herausforderung anzunehmen und sich zielgerichtet auf die Ranglisten Regatta des Deutschen Ruderverbandes Anfang Juni in Hamburg vorzubereiten.
Dass sie ihr Potential in den kleineren Bootsklassen noch nicht ganz ausgeschöpft hatten, zeigten die Damen übrigens im abschließenden Achter. Gesteuert von Rena Brüggemann ging es gemeinsam mit Ruderinnen aus NRW in einem Auswahlachter des Deutschen Ruderverbandes an den Start.
Mit einer aggressiven ersten Streckenhälfte gelang es Brüggemann ihren Achter aus dem Feld herauszufahren und das tempo hoch zu halten. Lediglich der Süd-Achter konnte folgen. In einem spannenden Duell musste man sich schließlich knapp geschlagen. Dennoch war die Silbermedaille ein toller und motivierender Erfolg.
Luisa Neerschulte hatte ein rabenschwarzes Wochenende erwischt. Nachdem gleich mehrere ihrer Partnerinnen krank ausfielen, musste trotz ordentlichen Vorlaus Ergebnissen der geplante Zweier fürs Finale abmelden und der Start des vom Bundestrainer formierten Doppelvierers wurde noch vor dem ersten Rennen abgemeldet.
Mit einer gehörigen Portion Frust im Bauch ging sie dann noch in einem kurzfristig nach gemeldeten Einer an den Start. Auf den ersten Metern gelang es ihr noch nicht so ganz sich mit dem geliehenen Boot zu arrangieren. Dann aber startete sie eine enorm starke Aufholjagd und fuhr kurz vor der Ziellinie auf den ersten Platz. Gegen Nationen wie Spanien und Großbritannien ein sehr beachtlicher Erfolg und Motivation für die DRV Rangliste im Juni.
 
Head of the River Race 2012 PDF Drucken E-Mail
Training
Geschrieben von Administrator   
Achter des Team-Nordwest startet in London
Training des Team-Nordwest Achters
Nachdem das Eis auf dem Küstenkanal getaut war, ist wieder viel Betrieb auf der Wasserstraße in Oldenburg.
Die Berufsschifffahrt versucht den Rückstau der Eiswochen aufzuholen und genauso tun es auch die Ruderer. Mitten drin der Männerachter des Team-Nord-West, der an den Wochenenden routiniert seine Trainingskilometer abspult.
Nachdem das Team im vergangenen Herbst auf den Norddeutschen Meisterschaften die Silbermedaille errudern konnte, haben sich die Männer eine neue, unbekannte Herausforderung gesucht.
Am 17. März startet der Achter auf der Themse in London beim „Head of the River Race“, einer Langstreckenregatta über 6,8km. Hierbei wird der selbe Kurs befahren, auf welchem auch das legendäre Boat-Race zwischen den Universitäten Oxford und Camebridge alljährlich stattfindet.
Um diese lange Distanz zu überstehen, trainieren die acht Recken und ihr Steuermann hart auf dem Wasser und unter der Woche im Kraftraum und auf dem Ergometer. Zuvor wurde die Mannschaft, die in London startet, in mehreren Tests ermittelt.

„Der Start bei einer der größten Achterregatten der Welt ist ein Ereignis, welches für jeden Ruderer etwas besonderes ist. Mit 400 weiteren Achtern gegen die Zeit zu rudern, erfordert ein hohes Maß an Kondition, aber auch Selbstbewusstsein.“, so Trainer Steffen Oldewurtel. 
Die für den Regattaverband Ems-Jade-Weser/Team-Nord-West startende Mannschaft konnte sich einen der begehrten 60 Startplätze für nicht-englische Mannschaften sichern und möchte nun die eigenen Anforderungen, unter die ersten 100 Achter zu fahren, bestätigen.
Neben sechs Sportlern aus Oldenburg wird der Achter des Team-Nord-West mit Ruderern aus Aurich und Wilhelmshaven komplettiert. Wenn man in die Mannschaft hineinhört, merkt man, dass die Motivation für diese Herausforderung groß ist. Drücken wir der Mannschaft die Daumen, damit sie ihre Ziele souverän erreichen.

Mannschaftsbesetzung von Bug nach Heck:
Konrad Thibaut, Sebastian Berlin, Maiko Remmers, Marc Meitzler, Jerrit Röckendorf, Dirk Flessner, Carl Reinke, Immo Ihnen. 
 
Deutsche Sprintmeisterschaften 2011 PDF Drucken E-Mail
Regatten
Geschrieben von Administrator   
Deutsche Sprintmeister 2011: Regattaverband Ems-Jade-Weser
Der erfolgreiche Vierer
 
Als letzte Regatta im Jahr 2011 steuerten die Sportler des Landesstützpunktes Oldenburg die Deutsche Sprintmeisterschaft in Mannheim/Baden-Würtemberg an. 
Das spezielle an der Disziplin des Sprints, welcher im Rudern über 350m ausgetragen wird, ist die schwere Voraussage des Ergebnisses. So liegen oftmals zwischen Sieg und Niederlage nur Sekunden Bruchteile und nur die Zielkamera kann Auskunft über das Ergebnis bringen.
Aus Oldenburger Sicht musste die Zielkamera gleich zweimal die Ungewissheit beseitigen.
Gleich im ersten Rennen des Finaltages fuhren Immo Ihnen (Oldenburg) und Maiko Remmers (Aurich) im Männer Doppelzweier in einem fulminanten Rennen mit der Konkurrenz aus Hamm dem Feld davon und gemeinsam über die Ziellinie. Die Körper von Ihnen und Remmers waren zwar als erste im Ziel, da ihr Boot aber 40cm kurzer als das der Konkurrenz geschnitten war, musste sich letztlich doch der Zielkamera gebeugt werden und der Sieg ging mit 0,05 Sekunden Vorsprung nach Hamm. Eine tolle Silbermedaille mit deutlichem Abstand zur Konkurrenz geht aber an die Mannschaft aus Oldenburg/Aurich.
Im Mix-Doppelvierer der 17/18jährigen stellten sich nur 4 Boote dem Starter, darunter die Oldenburgerin Florentine Baron und ihre Partnerin Luisa Neerschulte (Lingen), sowie Tim Köhnken und Dirk Flessner (Diepholz/Aurich). Gleich drei Boote überfuhren dann die Ziellinie im für den Betrachter gleichen Zeitpunkt. Auch die Zielkamera konnte hier letztlich nicht zwischen allen Booten unterschiede erkennen. Doch das Glück war auf der Seite der Nordlichter und so ging hinter den deutlicher führenden Krefeldern die Silbermedaille mit 0,07 Sekunden Vorsprung an die Mannschaft aus dem Norden, vor den Zeitgleich gewerteten Booten aus Witten und Neuss.
Nachdem es schon zweimal Silber gab, kam im Männerdoppelvierer und im Juniorinnendoppelvierer die große Kampfansage. In beiden Rennen setzten sich die eingespielten Teams des Regattaverbandes Ems-Jade-Weser an die Spitze des Feldes und ließen sich auch von der Kampflinie der teils in ihrer Bahn fahrenden Boote nicht beirren, konterten diese aus und fuhren beide zu Gold.
Deutscher Meister im Männerdoppelvierer 2011 sind damit Immo Ihnen, Sebastian Berlin (beide Oldenburg), Maiko Remmers und Dirk Flessner (beide Aurich). Ihr jüngeres, weibliches Pendant sind Jule Dirks, Florentine Baron (beide Oldenburg), Milena Heuer (Leer) und Luisa Neerschulte (Lingen) die Deutscher Meister im Juniorinnen Doppelvierer wurden.  
In den abschließenden Doppelzweiern der Junioren bzw. Juniorinnen waren auch noch Boote des Stützpunktes Oldenburg am Start. Mit Jule Dirks und Milena Heuer (Leer) gab es auch hier eine Medaille. Die bereits seid 3 Jahren gemeinsam fahrenden Damen setzten all ihre Erfahrung ein und konnten sich gemeinsam mit den Booten aus Ingelheim und Krefeld sicher vom Feld distanzieren. Im Ziel gab es die Bronzemedaille zu bejubeln und der knapp siegreichen Konkurrenz konnte mit einem Lächeln gratuliert werden.
Im Junior Doppelzweier gingen Tim Köhnken (Diepholz) und Dirk Flessner (Aurich) an den Start. Für die beiden war es der erste gemeinsame Start in dieser Bootsklasse auf einer großen Regatta und es passt auf Anhieb gut zusammen. Im Vorlauf siegreich, wollten sie im Finale an diese Leistung anknüpfen. Dies gelang ganz gut, doch am Enden brachte ein nicht ganz sauberer Start, in Verbindung mit der Anzahl der bereits gefahrenen Rennen die Entscheidung und man musste dem Überlinger Ruderclub den Vortritt lassen. 
Mit dieser abschließenden Silbermedaille konnten alle gestarteten Boote des Regattaverbandes Ems-Jade-Weser eine Medaille auf dieser Meisterschaft erringen und das mitgereiste Trainerteam Detlev Thomas und Steffen Oldewurtel eine hervorragende Jahresbilanz ziehen.
Nach einer langen Saison heißt es nun die Motivation des Erfolges mit zu nehmen, im Winter das Training zu forcieren und sich wieder an der olympischen Wettkampfdistanz über 2000m zu orientieren. Denn hier sind die körperlichen Anforderungen doch wesentlich stärker an der Ausdauer orientiert und diese gilt es nun nach den vielen Regatten über kurze Distanzen mit vielen Trainingsstunden und viel Fleiß wieder aufzubauen.
 
Einladung Jahreshauptversammlung 2011 PDF Drucken E-Mail
Training
Geschrieben von Steffen Oldewurtel   

 

Oldenburg, 29. September 2011
Einladung zur Jahreshauptversammlung 2011
Im Namen des Vorstandes lade ich alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung 2011 ein. Sie wird stattfinden am
Sonnabend, den 12. November 2011
um 11.00 Uhr im Bootshaus des Oldenburger Rudervereins
Achterdiek 3, 26131 Oldenburg
Wir bitten um rege Teilnahme.
Tagesordnung:
1. Begrüßung, Genehmigung der Tagesordnung und der Niederschrift über
die Hauptversammlung am 13.11.2010
2. Bericht des Vorstandes und des Kassenwartes
3. Bericht der Kassenprüfer über die Haushaltsrechnung 2010/11
4. Entlastung des Vorstandes
5. Wahl des Vorstandes und der Beisitzer
6. Wahl der Kassenprüfer
7. Mitgliedsbeiträge 2011/12, Aufnahmegebühr 2011/12
8. Vorstellung und Beschlussfassung über den Haushaltsentwurf 2011/12
9. Verschiedenes
Gem. § 13 der Vereinsatzung ist die Jahreshauptversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenden Mitglieder beschlussfähig, worauf ausdrücklich hingewiesen wird.
Anträge zur Tagesordnung müssen gem. § 11 der Vereinssatzung bis zum 05.11.2011 beim Vorstand schriftlich eingereicht sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Pohland, Vorsitzender
 
Baltic Cup PDF Drucken E-Mail
Regatten
Geschrieben von Administrator   
Gold für Jule Dirks auf dem Baltic Cup
Oldenburger Nachwuchstalent erfolgreich mit Nationalmannschaft
Der erfolgreiche Vierer und Trainer Oldewurtel
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der erfolgreiche Vierer mit Jule Dirks (stehend, zweite v.r.) und Trainer des Bootes Steffen Oldewurtel.
 
Am letzten September Wochenende trat Jule Dirks vom Oldenburger RV litauischen Trakai mit der Nationalmannschaft des Deutschen Ruderverbandes beim Baltic Cup 2011 an. Hier treffen die zehn an der Ostsee liegende Nationen aufeinander, um ihre besten 16/17 jährigen Sportler/innen auf internationaler Bühne zu vergleichen.
Begleitet wurde Dirks vom Cheftrainer des Regattaverbandes Ems-Jade-Weser Steffen Oldewurtel, welcher sie nicht nur in Oldenburg betreut, sondern auch vom Bundestrainer mit der Aufgabe betraut wurde den deutschen Auswahlvierer um das Oldenburger Nachwuchstalent aufzubauen.
Die Mannschaft bestehend aus Mia Meyer (Hamburg), Carlotta Nwajide (Hannover), Sophie Oksche (Ingostadt) und Jule Dirks konnte sich bereits im August in Macon (Frankreich) in einem Trainingslager zusammen finden und dort die nötigen Grundlagen für einen internationalen Einsatz legen. So gelang es auch nach einer strapaziösen, langen Anreise nach Litauen in kürzester Zeit wieder zusammenzufinden und sich gut auf das extra von Trainer Oldewurtel organisierte neue Boot einzustellen. 
Den Vorteil des vom Berliner Institut für „Forschung und Entwicklung von Sportgeräten“ zur Verfügung gestellten Bootes, welches extrem hohe Ansprüche an die Rudertechnik stellt, konnten die vier Damen im Rennen über die olympische 2000m Distanz optimal ausnutzen und gewannen souverän den Vorlauf. Zum Finale am Samstagnachmittag wurde dann vom Trainer eine offensive Renntaktik angesetzt, um das Geschehen im Feld von Anfang an zu bestimmen. In einer Zeit von 6:55 min gelang dies auch eindrucksvoll. Lediglich die Konkurrentinnen aus Dänemark konnten bis zur Streckenhälfte dem deutschen Boot folgen, ein beherzter Zwischenspurt brachte hier aber die letztlich mit sieben Sekunden sichere Führung. Die Freude über die bestandene internationale Reifeprüfung stand den Sportlerinnen nach dem Rennen gerade zu ins Gesicht geschrieben. (Siehe Foto)
Am Sonntag stand dann mit 500m eine Sprint Distanz auf dem Programm. Nach wiederum ordentlichem Vorlauf, galt es im Finale die vom Vortag bekannte Startschnelligkeit der Mannschaften aus Dänemark und auch aus der Gastgebernation Litauen aus zu kontern.
Mit einem blitzsauberen Start verschafften sich Dirks und ihre Mitstreiterinnen eine gute Ausgangsbasis und fuhren mit konstant hoher Geschwindigkeit weiter. Hohe Schlagfrequenz, gepaarte mit der nötigen Kraft brachte so ein letztlich deutlichen Sieg mit drei Sekunden Vorsprung auf Litauen und Dänemark die praktisch miteinander die Ziellinie erreichten.    
Am Ende bleibt eine starke Bilanz mit zwei Goldmedaillen festzuhalten, welche für Dirks und auch ihre Partner/innen im Regattaverband Ems-Jade-Weser sicherlich Anreiz und Motivation sein wird im nächsten Jahr auch den Sprung in die Nationalmannschaft zu schaffen. Da diesem ein harter und umkämpfter Selektionsprozess bevorsteht, gilt es nun die Weichen zu stellen und sich im Training die nötigen Stärken zu verschaffen. 
Für Trainer Oldewurtel ist dabei klar, dass das Potential im Kreise seiner Sportler/innen vorhanden ist, aber der Erfolg bleibt nur dem treu der hart an sich arbeitet, die Konkurrenz nutzt um sich selbst zur Bestleistung zu treiben und im letzten Moment auch noch das nötige Quäntchen Glück hat.
 
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